Die teuersten Fehler im Straßenverkehr

Dafür gibt es die höchsten Bußgelder

Die teuersten Fehler im Straßenverkehr
Quelle: Pixabay

Hand aufs Herz: So ziemlich jeder von uns hat schon mal einen Strafzettel bekommen. Sei es fürs Falschparken oder zu schnelles Fahren - Blitzer sind schnell übersehen und die 15 Euro für Falschparker sind manchmal sogar günstiger, als die Parkkosten selbst. 

Trotzdem gibt es Vergehen im Straßenverkehr, die wesentlich höher bestraft werden und nicht so einfach wegzustecken sind. Auf den nächsten Seiten zeigen wir euch die teuersten Fehler, für die ihr bis zu 1500 Euro Strafe zahlen müsst. Klickt euch durch, damit ihr wisst, wie ihr euch auf keinen Fall verhalten solltet.

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Telefonieren am Steuer

Das Telefonieren oder Nachrichtenschreiben während des Autofahrens ist eines der häufigsten Vergehen. Die Autofahrer unterschätzen, wie gefährlich solch eine Ablenkung sein kann und verursachen leichtsinnig Unfälle. Deshalb hat der Bund die Strafe erhöht. Seit diesem Jahr kostet die Benutzung des Smartphones 100 Euro anstatt 60, inklusive einem Punkt in Flensburg. Wenn dadurch sogar ein Unfall entsteht, werden 200 Euro fällig. Diese Regel gilt übrigens auch für alle anderen technischen Geräte wie Laptops oder Tablets. 

Auf der nächsten Seite könnt ihr sehen, wofür es sogar noch höhere Strafen gibt.

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Rettungsgasse

Seit diesem Jahr wurde das Gesetz für das Bilden einer Rettungsgasse verschärft. Autofahrer, die den Einsatz von Polizei, Krankenwagen und Feuerwehr behindern, weil sie nicht rechtzeitig eine Rettungsgasse bilden, müssen ab sofort 200 Euro bezahlen. Vorher waren das lediglich 20 Euro. Wer die Straße absichtlich blockiert und dadurch Schäden entstehen, riskiert 320 Euro und ein einmonatiges Fahrverbot. Rettungskräfte hatten sich beschwert, dass sie wertvolle Minuten verlieren, weil Autofahrer nicht wüssten, wie man eine Rettungsgasse bildet. Durch das neue Gesetz erhoffen sie sich mehr Bewusstsein für diese Thematik und ein besseres Verhalten der Autofahrer.

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Fehler am Bahnübergang

Wer am Andreaskreuz Fehler begeht, muss hohe Bußgelder zahlen. Vor allem auf dem Land gibt es viele Bahnübergänge ohne Schranke, die Autofahrer dazu verleiten, doch noch schnell über die rote Ampel zu fahren, wenn kein Zug in Sicht ist. Wenn sie dabei ohne zu stoppen die Schienen überqueren, kostet das 290 Euro inklusive einem Monat Fahrverbot. Wer Schranken ignoriert, muss satte 700 Euro Bußgeld zahlen und kann seinen Führerschein für drei Monate abgeben. Für Fußgänger, die die Gleise bei rot überqueren, sind das übrigens 350 Euro. 

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Zu schnell fahren

Zu schnelles Fahren gehört zu den teuersten Vergehen im Straßenverkehr. Auf der Autobahn müssen Raser bis zu 600 Euro zahlen. Innerorts warten ab 40 km/h zu schnell hohe Bußgelder. Die Höchststrafe gibt es ab 71 km/h zu schnell innerorts. 680 Euro und drei Monate Fahrverbot sind die Konsequenz für solches Verhalten. Außerhalb geschlossener Ortschaften kostet das gleiche Fehlverhalten immerhin 600 Euro.

Auf der nächsten Seite erfahrt ihr, wofür man bis zu 1500 Euro bezahlen muss.

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Alkohol am Steuer

Alkoholisiert Autofahren gehört zu den schlimmsten und gefährlichsten Vergehen. Denn dadurch gefährdet man nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das seiner Mitmenschen. Zwischen 0,5 und 1,1 Promille führen zu 500 Euro Strafe und einem Monat Fahrverbot. Wird solch eine Tat wiederholt muss mit 1500 Euro gerechnet werden. 

Bereits ab 0,3 Promille begeht man eine Straftat, wenn ein Unfall verursacht wird. Dann richtet sich die Strafe nach der Höhe des Einkommens. Bei diesen Bußgeldern sollte man sich lieber an die Verkehrsregeln halten. Das ist nicht nur gut für das Konto, sondern auch für die Sicherheit.