Polizist stoppt Raser mit Nagelteppich

Nicht ganz ungefährlich, könnte man meinen...

Polizist stoppt Raser mit Nagelteppich

Verfolgungsjagden haben Konjunktur

Wir alle kennen die Bilder. Ein amerikanisches Polizeiauto verfolgt einen dunklen Van. Dazu gesellen sich Hubschrauber und Sirenen. Funksprüche sind zu hören, mit Anweisungen oder Berichten der Situation. Verfolgungsjagden sind längst Teil unserer Popkultur.

Egal ob gestellt in Hollywoodfilmen, oder reale Ereignisse als Fernsehshow als Fernsehshow aufbereitet - Verfolgungsjagden werden als spannend wahrgenommen. Wie gefährlich sie dabei auch für die Öffentlichkeit sind, wird dabei ausgeblendet.

Der Held aus diesem Video ist allerdings nicht aus den USA. Er ist ein Este und weiß mit einem Nagelband umzugehen...

Polizist stoppt Raser mit Nagelteppich

Polizist stoppt Fluchtfahrzeug mit Nagelteppich

Ein Polizist aus Estland hat offensichtlich seinen Beruf gefunden. Wie er behände mit dem Nagelband umgeht, ist eine wahre Freude. Nicht so sehr für den Raser, den er mit seinem Einsatz stoppt, aber für alle anderen, die sich daran erfreuen, wenn jemand in seinem Job glänzt.

Ob das Vorgehen alle Sicherheitsbestimmungen erfüllt, bleibt allerdings fraglich. Denn einem Raser bei voller Fahrt die Reifen zu zerstechen, klingt nicht zwangsläufig nach dem perfekten Vorgehen, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. 

Allerdings muss man ihm zugutehalten, dass er seinen Einsatz perfekt timt, sodass kein anderes Fahrzeug Gefahr läuft, mit zerstochenen Reifen zu enden. Und auch der Raser richtet keinen weiteren Schaden an, sondern kommt im Nachhinein am Straßenrand zum Stehen.

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Raser war auf der Flucht

Absolut legitimiert wird das Verhalten des Ordnungshüters, wenn man weiß, dass der Fahrer des rasenden Fahrzeugs sich gerade auf der Flucht befand. Hinter ihm lassen sich die Rundumkennleuchten von Einsatzfahrzeugen erkennen. Der Polizist hat hier also nicht leichtfertig Menschenleben gefährdet, sondern mit seinem beherzten Eingreifen den potenziellen Schaden minimiert.

Chapeau und alles richtig gemacht!