Fehlverhalten am Steuer

Hohe Bußgelder für folgende Fehler

Fehlverhalten am Steuer
Quelle: Pixabay

Wer von euch hat schon mal einen Strafzettel kassiert? Für die meisten dürfte das nichts Neues sein. Fast jeder hat schon einmal falsch geparkt, wurde geblitzt oder stand zu lange im Halteverbot. Wenn man bei diesen Fehlern erwischt wird, wartet oft ein Bußgeld von 15-15 Euro auf einen. Solch eine Summe ist für meisten noch erträglich. Aber es gibt auch Fehler im Straßenverkehr, die deutlich härter bestraft werden.

Auf den nächsten Seiten zeigen wir euch Fehlverhalten, für das ihr im Zweifel ein Bußgeld von 1000 Euro bezahlen müsst. 

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Alkohol am Steuer

Alkohol am Steuer gehört zu den schlimmsten und vor allem teuersten Fehlern, die man im Straßenverkehr machen kann. Man setzt nicht nur sein eigenes Leben aufs Spiel, sondern auch das seiner Mitmenschen. Wer mit 0,5 bis 1,1 Promille am Steuer erwischt wird, muss schon 500 Euro bezahlen. Noch dazu kann man sich von seinem Führerschein für einen Monat verabschieden. Wer daraufhin nochmals mit Alkohol am Steuer auffällt, muss 1500 Euro Strafe zahlen und erhält ein dreimonatiges Fahrverbot.

Noch schlimmer trifft es diejenigen, die im alkoholisierten Zustand einen Unfall verursachen. Bereits ab 0,3 Promille begeht man eine Straftat und darf für sechs Monate nicht mehr hinters Steuer. Alles, was über 1,1 Promille hinausgeht, wird noch härter bestraft: Das Bußgeld richtet sich dann nach der Höhe des Einkommens. 

Daher gilt: Wer Auto fährt, sollte am besten ganz auf Alkohol verzichten oder im Zweifel ein Taxi nehmen. 

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Zu hohe Geschwindigkeit

An zweiter Stelle der hohen Bußgelder steht die Überschreitung der Geschwindigkeit. Vor allem innerorts werden zu schnelle Autofahrer zur Kasse gebeten. Wer hier mehr als 21 km/h zu schnell fährt, zahlt bereits 80 Euro und bekommt einen Punkt in Flensburg. Über 70 km/h zu schnell kosten direkt 680 Euro, 2 Punkte und drei Monate Fahrverbot.

Auf der Autobahn sieht die Sache schon etwas anders aus. Außerorts zahlt man ab 21 km/h zu schnell 70 Euro. Die Höchststrafe beträgt hier 600 Euro. Wer also auf sein Geld achten muss und sicher durch den Straßenverkehr kommen möchte, sollte lieber das Fuß vom Gaspedal nehmen. 

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Zebrastreifen missachten

Fehlverhalten am Zebrastreifen sind ein Klassiker. Als Fußgänger hat man oft das Gefühl, dass Autofahrer hier nie anhalten. Und als Autofahrer gelangt man häufig an einen Nervenzusammenbruch, weil es unmöglich erscheint, auf alle Fußgänger zu warten. Tatsache ist: wer über den Zebrastreifen fährt, ohne zu warten, muss bis zu 80 Euro bezahlen. Falls Fußgänger absichtlich gefährdet werden oder ein Unfall passiert, wartet eine Strafe von 120 Euro. 

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Bahnübergänge und Andreaskreuz

Auch Fehlverhalten an Bahnübergängen kann viel Geld kosten. Wer dort drängelt und versucht, andere Autofahrer zu überholen, muss 70 Euro bezahlen. Die Höchststrafe droht, wenn trotz geschlossener Schranke versucht wird, den Bahnübergang zu überqueren. Dann warten 700 Euro Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot.

Wer am Bahnübergang langsam fährt, die Ampeln und Verkehrsschilder beachtet, kann keinen Fehler riskieren.

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Telefonieren am Steuer

Viel zu oft, werden Leute mit ihrem Handy am Steuer erwischt. Sobald das Handy nur in der Hand gehalten wird, muss mit 100 Euro Strafe gerechnet werden. Wer noch dazu einen Unfall durch diese Ablenkung verursacht, muss 200 Euro bezahlen.

Was viele nicht wissen: Auch beim Fahrradfahren ist telefonieren verboten. Wer dabei erwischt wird, wird 55 Euro los. Auch wenn die Versuchung groß ist, sollte man auf solch eine Ablenkung verzichten. Immerhin verbringen wir den Rest des Tages noch genug mit unseren Smartphones.