Die schlimmsten Rennwagen-Crashes

Die Schattenseiten des beliebten Motorsports

Die schlimmsten Rennwagen-Crashes
Quelle: Pixabay

Schnelle Wagen, scharfe Kurven, lautes Motorgeheul – egal, wie sehr sich die Technik mittlerweile in unseren Alltag eingeschlichen hat, Autorennen lösen noch heute unglaublich viel Faszination aus.

Doch wie jeder andere Sport auch, hat der Motorsport seine Schattenseiten. Besonders dunkle Kapitel in der Geschichte der Rennwagen: Crashes – einige davon mit fatalem Ausgang. Da sie aber (leider) auch Teil der bisherigen Motorsport-Geschichte sind und als mahnendes Beispiel dienen können, zeigen wir dir ein paar denkwürdige Rennwagen-Crashes auf den nächsten Seiten ... 

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Unfall beim 24-Stunden-Rennen von 1955 in Le Mans 

Nach einem Ausweichmanöver wird der Wagen von Lance Macklin zur Sprungschanze für Pierre Levegh: Sein Mercedes schießt in die Höhe und prallt gegen eine Betonmauer. Während des Flugs lösen sich Fahrzeugteile, die in die Menge geschleudert werden und zahlreiche Tote und Verletzte fordern. Noch dazu explodiert der Tank und ein schauriges Flammen-Inferno bricht los.

Die traurige Bilanz: 84 Tote und mehr als 100 Verletzte ...

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David Purleys Versuch, Roger Williamson zu retten

Während Roger Williamsons zweitem Formel-1-Rennen kippte sein Wagen um und ging in Flammen auf. Williamson wurde zwar nicht lebensbedrohlich verletzt, war jedoch im Wagen gefangen. Die Sicherheitsbeauftragten waren wie erstarrt und noch dazu nicht mit feuerfester Kleidung ausgestattet.

Nur David Purley, ein anderer Fahrer, versuchte, seinen Kollegen zu retten – erfolglos. Als nach 8 Minuten der Löschwagen den Unfallort erreichte, war Williamson bereits erstickt ...

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IndyCar: Dan Wheldons Unfall

In der elften Runde der IndyCar Series 2011 wurde der Brite Dan Wheldon in einen Crash mit 15 anderen Fahrern verwickelt. Sein Monoposto wurde über das Heck eines anderen Wagens in die Luft geschleudert und schlug in die Fangzäune ein.

Wheldon wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert, doch für ihn kam alle Hilfe zu spät ...

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Champ-Car-Serie: Greg Moore 

Der kanadische Automobilrennfahrer galt seinerzeit als riesiges Talent. Doch 1999 verlor er bei einem Rennen in Kalifornien in der zehnten Runde die Kontrolle über seinen Wagen und prallte mit rund 220 mph (350 km/h) gegen eine Betonmauer – an der gleichen Stelle war übrigens sechs Runden zuvor ein anderer Fahrer unverletzt verunglückt. Anders als dieser zog Moore sich jedoch tödliche Kopfverletzungen zu – er verstarb im Krankenhaus.

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Niki Laudas Unfall am Nürburgring

Aufgrund von Sicherheitsbedenken stimmten 1976 fünf Fahrer im Vorfeld des Rennens über einen Start ab. Drei stimmten für den Start, zwei dagegen – darunter Rennsport-Legende Niki Lauda. Da eine Mehrheitsentscheidung festgelegt wird, startet Lauda trotzdem – und verliert fast sein Leben, als sein Wagen in Flammen aufgeht. 

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Drag Race: Jerry Caminito

1994 hatte der Fahrer Jerry Caminito einen der schlimmsten aufgezeichneten Unfälle bei einem Drag-Rennen. Er verlor die Kontrolle über seinen Wagen, welcher unkontrolliert über die Bahn schlitterte und vollkommen zerstört wurde.

Aber: Jerry Caminito, der per Hubschrauber ins nächste Krankenhaus geliefert wurde, überlebte den unglaublichen Unfall! 

Die schlimmsten Rennwagen-Crashes
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Dir ist wahrscheinlich aufgefallen, dass einige bekannte, besonders blutige Unfälle an dieser Stelle nicht aufgelistet sind; so zum Beispiel Tom Pryces folgenschwerer Unfall im Jahr 1977, bei dem ein 19-jähriger Streckenposten viergeteilt wurde. 

Hier reicht unserer Meinung nach das Erzählen und Erinnern – denn Videos dieser Horror-Szenarien möchten wir nicht teilen!