ADAC macht ernst und hebt die Beiträge an

Für die gleiche Leistung mehr zahlen?

Man erkennt ein Auto der ADAC, das uns bei einer Autopanne hilft, allerdings nur durch Mitgliedschaften und Beiträgen

Viele von uns zahlen jährlich Mitgliedsbeiträge bei der ADAC, um uns im Falle einer Autopanne abzusichern und um in einer Notsituation auf unkompliziertem Weg ,,gerettet" zu werden. Derzeit kostet die Basismitgliedschaft für eine Person 49 Euro pro Jahr. Die ADAC Plus-Mitgliedschaft, die einen weltweiten Schutz verspricht, beläuft sich derzeit jährlich auf 84 Euro. Die Nutzer des Pannendienstes müssen nun bald aber sehr wahrscheinlich deutlich tiefer in die Taschen greifen. Denn der ADAC plant eine Beitragserhebung

Warum und wie hoch die Erhebung ausfallen soll, siehst du auf den nächsten Seiten!

Ein Bild auf dem sich Menschen über die erhöhten Beiträge ihrer Basismitgliedschaft beschweren, da sie nun mehr Beiträge zahlen müssen

Wie es nun in Vereinskreisen heißt, soll sich die Basismitgliedschaft auf 54 Euro und die Plus-Mitgliedschaft auf 94 Euro erhöhen. Bereits im Vorfeld wurden Stimmen laut, dass die Mitgliedsbeiträge in Zukunft erhöht werden könnten. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass der ADAC mit seiner Kernkompetenz der Pannenhilfe mittlerweile Verluste hinnehmen muss. Zudem zahlt der Verein seit 2014 auch Versicherungssteuer auf die Beiträge. Noch gibt es allerdings Entwarnung, denn der Beitragssprung ist erst offiziell, wenn der Beschluss endgültig steht. 

Wann das sein wird, siehst du im Folgenden.

Man erkennt eine Frau die offenbar den ADAC Pannenhilfe anruft, da ihr Auto eine Panne hat. Sie muss aber erst im Frühjahr mit höheren Kosten rechnen

Obwohl der ADAC jährlich 400.000 bis 500.000 neue Mitglieder zählt, ist die Beitragserhöhung auch ein Risiko. Denn es könnten aufgrund der Erhöhung durchaus Beitragszahler abspringen und weniger dazukommen. Um die finanzielle Misere auszugleichen, hatte der ADAC bereits im Vorfeld beschlossen, das ADAC-,,Motorwelt" Magazin bald seltener herauszugeben und nicht mehr per Post zu versenden.

Der Beitragsanstieg soll planmäßig durch die Delegierten der 18 Regionalvereine in einer außerordentlichen Hauptversammlung Mitte November beschlossen werden. Offiziell in Kraft treten, könnte der Beschluss dann im Frühjahr 2020. Ob die Nutzerzahlen sich deshalb verringern werden, bleibt abzuwarten. Zurzeit zählt das Unternehmen rund 21 Millionen Mitglieder.