Kosten sparen beim Führerschein

Mit diesen Kosten musst du rechnen und so kannst du sparen

Junge Menschen freuen sich auf den Führerschein, auch wenn er hohe Kosten mit sich bringt – so kann man sparen.
Quelle: IMAGO / Future Image

Den Führerschein zu machen ist eine aufregende und vor allem teure Angelegenheit. Je nachdem, wie viele Fahrstunden du brauchst, kann so ein Führerschein dein Bankkonto ganz schön sprengen. Wenn du dann noch durch eine Prüfung fällst, wird es nochmal teurer. 

Damit du weißt, was auf dich zukommt und wo du womöglich Geld sparen kannst, geben wir dir auf den nächsten Seiten ein paar Tipps.

Wie hoch sind die Grundkosten eines Führerscheins?
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Allgemeine Kosten

Grundsätzlich musst du zwischen 1500 und 2200 Euro für deinen Führerschein einplanen. Je nach benötigten Fahrstunden und Bundesland kann der Preis variieren. Woraus setzen sich die Kosten zusammen? Die Fahrschule berechnet zunächst eine Grundgebühr für den Verwaltungsaufwand und den Theorieunterricht. Dazu kommen Lernmaterialien und Kosten für den Erste-Hilfe-Kurs, den Sehtest und 20 Euro extra, wenn du den Führerschein bereits mit 17 machen möchtest.

Doch was ist eigentlich das teuerste am Führerschein?

Während man den Führerschein absolviert, gehen die Fahrstunden ins Geld, doch man kann dabei haushalten.
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Fahrstunden

Das teuerste am Führerschein sind die Fahrstunden. Wer von Haus aus ein talentierter Fahrer oder eine talentierte Fahrerin ist und wenige Fahrstunden braucht, kann hier viel Geld sparen. Die 12 Sonderfahrtstunden müssen aber alle machen. Dazu gehören drei Nachtfahrten, vier Autobahnfahrten und fünf Überlandfahrten. In der Regel brauchen Fahranfänger ca. 30 zusätzliche Fahrstunden, bis sie für die Prüfung bereit sind. Dadurch kommen 1000 bis 1500 Euro zustande. 

Fahrschüler:innen sollten die Preise der verschiedenen Fahrschulen vergleichen, um das günstigste Angebot zu bekommen.
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Geld sparen

Neben wenig Fahrstunden kannst du am Anfang einfach die Angebote der Fahrschulen vergleichen. Bei manchen gibt es auch Kombinationsangebote mit Erste-Hilfe-Kurs, Sehtest und Passfoto in einem, wodurch es günstiger wird. Entscheidend ist der Preis der Fahrstunden, da davon am meisten gebraucht werden. Die Grundgebühr hat nur geringen Einfluss auf die Gesamtkosten. Wer überlegt, später noch einen Motorradführerschein zu machen, sollte den direkt zusammen mit dem PKW-Führerschein abschließen. So müssen nur einmal die Grundgebühr und der Theorieunterricht bezahlt werden.

In Großstädten brauchen Fahrschüler übrigens meistens mehr Fahrstunden, da der Verkehr dichter und unübersichtlicher ist.

In den verschiedenen Bundesländern können sich die Fahrschulpreise stark unterscheiden.
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Fahrschulpreise nach Bundesländern

In den östlichen Bundesländern sind die Preise für die Fahrschule geringer. Hier bezahlt man zwischen 1200 und 1400 Euro für seinen Führerschein. Am teuersten wird es in Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, wo bis 2200 Euro bezahlt werden muss. Trotzdem muss der Führerschein am jeweiligen Wohnort gemacht werden, damit sich der Fahrer an die jeweiligen Bedingungen vor Ort gewöhnt.