Sieben Todsünden, die Autofahrer im Winter vermeiden sollten

Die Kälte beeinflusst Fahrer, Technik und Verkehr

Manche Dinge sollte man im Winter nicht machen
Quelle: IMAGO / A. Friedrichs

Der Winter ist da und Deutschland und Europa sind fest im Griff der Kälteklammer. Das ist nicht nur für uns mehr als unangenehm – auch unsere Autos leiden darunter. Denn sowohl an den Straßenverhältnissen als auch der empfindlichen Technik der PKW geht die Kälte nicht spurlos vorbei.

Damit ihr und euer Auto gefahr- und schadlos durch den Winter kommt, geben wir euch auf den nächsten Seiten sieben Tipps, die ihr dringend beachten solltet.

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Kurstrecken sind im Winter nicht gut für sein Auto
Quelle: IMAGO / Mario Hösel

1. Kurzstrecken

Auch wenn Spaziergänge bei klirrender Kälte oft sehr ungemütlich sein können – für kurze Strecken sollte man das Auto bei Minusgraden trotzdem lieber stehen lassen. Nach rund vier Kilometern erreicht ein Motor bei normalem Verbrauch seine durchschnittliche Leistung und ist warm gefahren. Das heißt nicht, dass der Motor die ganze Zeit laufen sollte, wenn man noch das Eis von der Scheibe kratzt; das ist schlicht Benzinverschwendung.

Die Sitzheizung ist im Winter nicht gut für dein Auto
Quelle: IMAGO / ZUMA Wire

2. Sitzheizung ausreizen

Ja, die Sitzheizung kommt einem gerade im Winter wie ein Segen vor. Allerdings hat sie nur zu Beginn der Fahrt einen wirklichen Nutzen. Denn wenn der Motor einmal warm ist und die normale Heizung läuft, schluckt die Sitzheizung nur unnötig Sprit und bringt kaum noch etwas. Sie durchlaufen zu lassen, ist in erster Linie lediglich teuer.

Die Klimaanlage ist im Winter nicht gut für dein Auto
Quelle: IMAGO / Panthermedia

3. Klimaanlage im Dauerbetrieb

Eine Klimaanlage ist wohl einer der größten Komforts, die man als Autofahrer zur Verfügung hat. Und an sich spricht auch wenig dagegen, sie regelmäßig zum Einsatz kommen zu lassen, da sie weniger Energie verbraucht als beispielsweise das Gebläse. Dennoch verbraucht sie nicht wenig, weshalb sie gerade im Winter nur kurz zur Enteisung und bei beschlagenen Scheiben eingesetzt werden sollte.

Die Nebelschussleuchte ist im Winter nicht gut für dein Auto
Quelle: IMAGO / Rene Traut

4. Ständig die Nebelschlussleuchte benutzen

Egal, wie die Witterungsverhältnisse auf der Straße sind: Andere Verkehrsteilnehmer sollten auf keinen Fall geblendet werden. Gerade im Winter ist die Sicht aber häufig so schlecht, dass die Nebelschlussleuchte bei vielen Autofahrern regelmäßig zum Einsatz kommt. Das ist nicht nur gefährlich, sondern in den meisten Fällen auch verboten. Laut StVO darf diese nur bei Nebel und einer Sicht von unter 50 Metern angeschaltet werden.

Zu viel Gepäck ist im Winter nicht gut für dein Auto
Quelle: IMAGO / Panthermedia

5. Zu viel Gepäck

Umso schwerer das Auto, umso mehr Benzin wird verbraucht. Gerade im Winter kann das auch schnell spürbar werden, da der Motor erst warm laufen muss, um seine normale Leistung zu erreichen. Insbesondere Dachboxen können dann von Nachteil sein: Ab einer Geschwindigkeit von 130 Kilometer pro Stunde erhöht sich der Verbrauch dann um zwei Liter pro 100 Kilometer. Auch Schneeketten, die schließlich besonders schwer sind, muss man nur dann dabei haben, wenn man in Gebirgsregionen unterwegs ist.

Die Reifen durchdrehen lassen ist im Winter nicht gut für dein Auto
Quelle: IMAGO / Panthermedia

6. Reifen durchdrehen lassen

Glätte ist der größte Feind des Autofahrers im Winter. Viele geben dann an der Ampel oder bei Steigungen direkt viel Gas mit dem Resultat, dass die Reifen durchdrehen. Das sollte man gleich aus mehreren Gründen vermeiden: Es schädigt die Reifen und verbraucht unnötig viel Benzin. Wer sicher ans Ziel kommen will, sollte daher behutsam anfahren.

Beim Warten den Motor laufen lassen, ist im Winter nicht gut für dein Auto
Quelle: IMAGO / agefotostock

7. Beim Warten den Motor laufen lassen

Es ist zugegebenermaßen sehr bequem: Man muss nur ein paar Minuten warten, also lässt man den Motor einfach weiterlaufen. Aber das kostet nicht nur Spricht und schädigt die Umwelt – es ist auch vollkommen unnötig. Bei nur kurzen Wartezeiten kühlt der Motor nicht sonderlich aus und moderne Motoren haben auch keine Startprobleme, wenn sie kurz ausgeschaltet werden.