Formel 1: Zahlen und Fakten über die Formel 1-Wagen

War dir das bekannt?

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1. Zahlen und Fakten

a) Laut der FIA-Richtlinien ist kein Wagen breiter als 1,80m und höher als 1m. Dahingegen variiert die Länge der Autos.

b) Die maximale Motorendrehzahl beträgt 18.000 Umdrehungen pro Minute.

c) Das Rad des Wagens dreht sich ungefähr 42 Mal pro Sekunde, wenn ein solides Tempo von 300km/h vorliegt.

d) Dem Engländer Jenson Button gelang der schnellste Boxenstop beim Grand Prix von Deutschland im Jahr 2012 in nur 2,31 Sekunden. 

Aber aus wie vielen Einzelteilen setzt sich ein Wagen zusammen? Und wie viel muss ein Team als Einschreibegebühr aufbringen?

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e) Ein Formel-1-Wagen beschleunigt in nur 2,5 Sekunden von 0 auf 100km/h und in 5 Sekunden sogar auf 200km/h. 

f) Es dürfen nur 8 Motoren von den Piloten in der Saison verwendet werden, andernfalls droht eine Startplatz Strafe.

g) Ein Formel 1-Wagen setzt sich aus 30.000 Einzelteilen zusammen und die Einschreibgebühr für jedes Team pro Saison beträgt 500.000 Euro.

Aber welcher war bisher der stärkste Motor der Formel 1-Geschichte?

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2. Der stärkste Motor ...

... ist eindeutig Mercedes 949 PS. Die Formel 1 ist auf der Suche nach einem neuen Motor für 2021, der bestenfalls über 1000 PS haben soll. Derzeit ist diese Schallmauer noch nicht durchbrochen, aber es kann nicht mehr lange dauern. Dennoch blickt Mercedes-Motorenchef Andy Cowell positiv in die Zukunft, den aktuellen Antriebseinheiten müsse nur mehr Zeit gegeben werden. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt!

Aber was sind die Regeln für 2018?

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3. Formel 1-Regeln für 2018

Gemäß der Vorschriften muss sich der Antriebsstrang aus sechs unterschiedlichen Systemen zusammensetzen: (1) Verbrennungsmotor (ICE), (2) Motor-Generator-Einheit für kinetische Energie (MGU-K), (2) Motor-Generator-Einheit für Hitzeenergie (MGU-H), (4) Energiespeicher (ES), (5) Turbolader und (6) Steuerelektronik.

Weiterhin müssen die Formel 1-Motoren über ein "Anti-Stall-Programm" verfügen, sodass der Motor bei einem Dreher nicht abgewürgt wird. Zudem sollte die Motorsteuerung so programmiert sein, dass sich der Motor nach spätestens zehn Sekunden selbst abstellt - falls der Fahrer in dieser Zeit nicht wieder den Fahrmodus einstellt.

Auch beim Kraftstoff gibt es Dinge, die beachtet werden müssen.

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Elektronische Fahrhilfen sind nicht gestattet, so muss eine Standardelektronik von McLaren Electronic Systems (MES) und Microsoft verwendet werden.

Die Formel 1-Wagen müssen mit dem Super-Plus-Benzin getankt werden, es kann also nicht jeder Kraftstoff genutzt werden. Die genaue Benzinmenge ist durch die FIA jedoch auf 105 Kilogramm begrenzt, so auch die Durchflussrate, die bei 100 Kilogramm pro Stunde liegt. Innerhalb der Saison dürfen auch nur höchstens fünf unterschiedliche Benzinmischungen verwendet werden - pro Rennen nur zwei.

Trotz der Raserei steht die Sicherheit aber hoch im Kurs.

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Jedes Team muss seinen Boliden einem Crashtest unterziehen - und das zu Beginn jeder Saison. Werden anschließend wichtige Veränderungen vorgenommen, dann muss der Test wiederholt werden. Für eine Unfallanalyse ist auch jeder Wagen mit einer Highspeed-Kamera ausgestattet und die Piloten tragen Beschleunigungsmesser in den Ohren - so werden wertvolle Daten gesammelt.

Im Falle eines Unfalls muss das Cockpit aus Sicherheitsgründen so ausgestattet sein, dass der Fahrer den Wagen innerhalb von 5 Sekunden verlassen kann. Die maximale Zeitspanne zum Verlassen liegt bei 10 Sekunden - länger sollte es nicht dauern. Hierfür gibt es genaue Größenangaben - beispielsweise darf die Dicke des Kopf- und Nackenschutzes nur 75mm betragen.