Geringste monatliche Kosten: Welches Auto lohnt sich?

Bei diesen Modellen kannst du als Autofahrer sparen! Denn sie haben die geringsten monatlichen Kosten - in welches Auto solltest du investieren?

Bestimmte Automodelle zeichnen sich durch besonders niedrige monatliche Kosten aus.
Quelle: IMAGO / agefotostock

Während einige von einem eigenen Auto nur träumen können, leisten sich andere wiederum teure Modelle, deren Instandhaltung ziemlich kostspielig sein kann. Wer einfach nur ein Auto haben will, um mobil zu sein und keinen Wert auf Marken legt, kann mit günstigen Modellen viel Geld sparen. Letztendlich kommt es darauf an, wie viel Geld jemand für die monatlichen Kosten beiseitelegen kann. Da die meisten Leute aber sparen wollen, stellen wir euch auf den nächsten Seiten Autos vor, die mitunter die geringsten Betriebskosten haben und dadurch für viele erschwinglich sind. Wenn du zusätzlich sparen willst, kannst du darauf achten, zu welchen Uhrzeiten das Tanken am günstigsten ist.

Der ADAC hat den Kostencheck gemacht und kalkuliert, welche Kosten monatlich bei welchem Modell anfallen. Seid gespannt!

Der ADAC berechnet die monatlichen Kosten auf der Basis eines Neuwagens.
Quelle: IMAGO / McPHOTO

Für die Aufstellung der Kosten ist erstmal wichtig zu wissen, wie der ADAC gerechnet hat. Es wird von einem Neuwagen ausgegangen, der fünf Jahre gefahren wird und im Jahr 15.000 Kilometer zurücklegt. 

Zu den monatlich anfallenden Kosten zusätzlich zum Kaufpreis kommen Betriebskosten (Sprit), Fixkosten (KFZ-Steuer, Haftpflicht etc.) und Reparaturkosten. Vor allem letztere sind schwer einzukalkulieren, aber trotzdem müssen sie im Durchschnitt berücksichtigt werden. Bei E-Autos wird außerdem die staatliche Förderung, die bis zu 9000€ hoch sein kann, verrechnet. Daraus ergeben sich nun Automodelle, bei denen die genannten Kosten relativ gering sind. Der ADAC nimmt diese Rechnung für alle Fahrzeugklassen vor.

Auf den nächsten Seiten stellen wir euch zunächst die günstigsten Automodelle der Kategorie "Kleinwagen" vor. Danach stellen wir euch noch kurz die Gewinner unter den Kleinstwagen und der unteren Mittelklasse vor.

Platz 10: Skoda Fabia 1.0 MPI Cool Plus

Der letzte Platz in der Kategorie "Kleinwagen" ist für 15.600 Euro zu haben. Der Skoda verbraucht 5,5 l Super auf 100 Kilometern und hat monatliche Fixkosten von 84 Euro. Die Werkstattkosten betragen 43 Euro, die Betriebskosten 127 Euro und der Wertverlust 191 Euro. Dabei kommt er auf Gesamtkosten von 445 Euro im Monat und ist damit die teuerste Variante in dieser Fahrzeugklasse. Das Modell kannst du dir auf dem Instagram-Account von Skoda Deutschland noch genauer ansehen.

Der Kia Rio gehört zu den günstigsten Kleinwagen.
Quelle: IMAGO / Revierfoto

Platz 9: KIA Rio 1.2 Edition 7

Den vorletzten Platz des Rankings macht der KIA Rio 1.2 Edition 7. Der Kaufpreis liegt bei circa 14.590 Euro. Die Fixkosten betragen rund 90 Euro, die Werkstattkosten 55 Euro (beruht auf ADAC-Erfahrung) und die Betriebskosten 118 Euro. Der monatliche Wertverlust liegt bei ca. 180 Euro. Zusammen ergeben das monatliche Kosten von rund 445 Euro.

Platz 8: Hyundai i20 1.2 Pure

Auf Platz 8 des Rankings liegt der Hyundai i20 1.2 Pure, für den man 13.990 Euro hinlegen muss. Er verbraucht 5,6 l Super auf 100 Kilometer und schlägt mit monatlichen Fixkosten von 105 Euro zu Buche. Die Werkstattkosten belaufen sich auf 58 Euro. Hinzu kommen Betriebskosten von 126 Euro, sowie ein monatlicher Wertverlust von 153 Euro – damit liegen die monatlichen Gesamtkosten bei 445 Euro. Auf Instagram stellt Hyundai das Auto nochmal genauer vor.

Der Seat Ibiza ist auf der Liste der günstigsten Kleinwagen.
Quelle: IMAGO / Sebastian Geisler

Platz 7: SEAT Ibiza 1.0 TGI Reference


Auf dem siebten Platz steht der Seat Ibiza. Er verbraucht 4,2 kg Erdgas auf 100 Kilometern. Die Fixkosten betragen 79 Euro, die Werkstattkosten 47 Euro und die Betriebskosten 83 Euro. Der monatliche Wertverlust liegt bei 230 Euro, sodass die Gesamtkosten für dieses Modell bei 439 Euro im Monat liegen.

Platz 6: Citroen C3 PureTech 83 Stop&Start Live

Für den Citroen C3 PureTech 83 Stop&Start Live, der 5,3 l Super auf 100 Kilometer verbraucht, werden 14.190 Euro Anschaffungskosten fällig. Die monatlichen Fixkosten liegen bei 84 Euro, dazu kommen Werkstattkosten von 55 Euro, Betriebskosten von 120 Euro sowie ein Wertverlust von 173 Euro – damit liegen die Gesamtkosten pro Monat bei 432 Euro. Citroen stellt das Modell nochmal auf seinem Instagram-Account vor.

Der Mazda 2 ist für einen Kleinwagen recht günstig.
Quelle: IMAGO / Geisser

Platz 5: Mazda 2 SKYACT.G 75 M Hybr.Prime-Line

14.540 Euro kostet der Mazda 2 und verbraucht 5,3 l Super auf 100 Kilometer. Zu den monatlichen Fixkosten von 102 Euro, Werkstattkosten von 43 Euro und Betriebskosten von 120 Euro kommt ein Wertverlust von 163 Euro, sodass der Wagen monatlich 428 Euro kostet.

Platz 4: Suzuki Swift 1.2 Dualjet Hybrid Club

Der Benziner verbraucht 3,9 l Super auf 100 Kilometer und kostet in der Anschaffung 16.700 Euro. Mit 91 Euro Fixkosten, 52 Euro Werkstattkosten, 94 Euro Betriebskosten und einem Wertverlust von 179 Euro kommt man mit dem Wagen auf 416 Euro monatliche Kosten. Auf Instagram teilt Suzuki weitere Infos über das Automodell.

Der Nissan Micra hat niedrige monatliche Gesamtkosten.
Quelle: IMAGO / CTK Photo

Platz 3: Nissan Micra IG-T 92 Visia


Der Nissan ist für 13.690 Euro zu haben und verbraucht 4,5 l Super auf 100 Kilometern. Die Fixkosten betragen 96 Euro, die Werkstattkosten 58 Euro und die Betriebskosten 105 Euro. Dazu kommt ein Wertverlust von 155 Euro. Insgesamt liegen die monatlichen Kosten für dieses Modell bei 414 Euro.

Der Mitsubishi Space Star hat einen geringen Benzinverbrauch für einen Kleinwagen.
Quelle: IMAGO / Sebastian Geisler

Platz 2: Mitsubishi Space Star 1.2 Basis


Der Mitsubishi Space Star kostet in der Anschaffung 10.990 Euro und verbraucht 4,5 l Super auf 100 Kilometer. An monatlichen Fixkosten kommen auf den Besitzer laut ADAC 95 Euro zu. Dazu kommen noch 52 Euro Werkstattkosten, 106 Euro Betriebskosten und ein Wertverlust von 131 Euro – damit belaufen sich die monatlichen Gesamtkosten auf 384 Euro.

Der Dacia Sandero ist auf dem ersten Platz der günstigsten Kleinwagen.
Quelle: IMAGO / Geisser

Platz 1: Dacia Sandero TCe 100 ECO-G Essential


Auf 100 Kilometer verbraucht der Dacia Sandero 6,5 l Flüssiggas und kostet im Grundpreis 10.690 Euro. Mit Fixkosten von 97 Euro, Werkstattkosten von 48 Euro, Betriebskosten von 80 Euro und einem Wertverlust von 119 Euro belegt der Wagen Platz 1 in diesem Ranking – nur 344 Euro kommen so monatlich auf den Halter zu.

Platz 1 unter den Kleinstwagen: smart fortwo coupé EQ

Der Gewinner in der Klasse der Kleinstwagen ist der smart fortwo coupé EQ, der im Grundpreis 21.940 Euro kostet. Er verbraucht 17,4 kWh Strom auf 100 Kilometer, und seine monatlichen Gesamtkosten von 373 Euro setzen sich aus 59 Euro Fixkosten, 38 Euro Werkstattkosten, 99 Euro Betriebskosten und einem Wertverlust von 177 Euro zusammen. Auf Instagram stellt smart den Wagen nochmal genauer vor.

Der Citroen C1 ist günstiger in der Anschaffung als der smart.
Quelle: IMAGO / Sebastian Geisler

Platz 2 unter den Kleinstwagen: Citroen C1 VTi 72 Stop&Start Live


Der Citroen C1 VTi 72 Stop&Start Live ist in der Anschaffung mit 11.400 um einiges günstiger als der smart. Auf 100 Kilometer verbraucht er 4,8 l Super. Die monatlichen Fixkosten belaufen sich auf 78 Euro, die Werkstattkosten auf 44 Euro, die Betriebskosten auf 111 Euro und der Wertverlust nur auf 157 Euro – damit kommt man monatlich auf 390 Euro.

Der Dacia Duster führt die Liste der günstigsten Autos der unteren Mittelklasse an.
Quelle: IMAGO / Pixsell

Platz 1 in der Unteren Mittelklasse: Dacia Duster TCe 100 ECO-G Deal 2WD

Die Untere Mittelklasse wird gleich von zwei Dacias angeführt. Der Dacia Duster verbraucht auf 100 Kilometer 7,3 l Flüssiggas, und kostet im Grundpreis 13.290 Euro. Monatlich kommen auf den Halter 101 Euro Fixkosten, 58 Euro Werkstattkosten (basierend auf Erfahrungswerten), 87 Euro Betriebskosten und ein Wertverlust von 143 Euro zu – damit belaufen sich die monatlichen Gesamtkosten auf 389 Euro.