Warnweste, Verbandskasten – Was ist im Auto Pflicht?

Die Pflichtausrüstung für Autofahrer:

Was gehört zur Pflichtausrüstung im Auto?
Quelle: IMAGO / Addictive Stock

Manchmal wird man in einer Fahrzeugkontrolle nicht nur dazu aufgefordert, den Führerschein oder die Fahrzeugpapiere zu zeigen (oder je nach Zustand auch mal, dich einem Alkoholtest zu unterziehen), sondern auch die Pflichtausrüstung vorzuzeigen.

Pflichtausrüstung? Was soll das denn sein und welches Equipment beinhaltet das überhaupt? Falls du dir diese Fragen ebenfalls stellst, solltest du schnell weiterlesen – ansonsten kann es nämlich teuer werden ...

Ein Verbandskasten muss im Auto sein.
Quelle: IMAGO / Panthermedia

#1 Der Verbandskasten: 5 Euro Strafe

Der Verbandskasten zählt zur Standardausrüstung, da er im Zweifelsfall Leben retten kann. Noch dazu kostet er meist nur wenige Euro! Die solltest du unbedingt investieren, denn ist er abgelaufen oder fehlt gar vollständig, wird beim TÜV ein geringfügiger Mängel festgestellt. 

Übrigens: Seit 2015 dürfen nur noch Verbandskästen verkauft werden, die der Norm DIN 13164 entsprechen. Hast du deinen Verbandskasten vorher erworben, ist das aber auch kein Problem: Solange er noch nicht abgelaufen ist, darfst du ihn weiterhin verwenden.

Jeder Autofahrer sollte ein Warndreieck haben.
Quelle: IMAGO / Science Photo Library

#2 Das Warndreieck: 15 Euro Strafe

Du weißt es vielleicht noch aus der Fahrschule, aber eine kleine Auffrischung schadet bekanntlich nie: Das Warndreieck muss im Falle einer Panne oder eines Unfalls innerorts mindestens 50 Meter vom Unfallort entfernt aufgestellt werden. Liegt das Tempolimit über 50, sind es 100 Meter, auf der Autobahn 150 Meter. 

Für Warnwesten muss man 15 Euro Strafe zahlen
Quelle: IMAGO / Addictive Stock

#3  Die Warnweste: 15 Euro Strafe

Seit dem 1. Juli 2014 zählt die Warnweste ebenfalls zur Pflichtausrüstung für alle Fahrer. Eine pro Fahrzeug reicht, aber es empfiehlt sich grundsätzlich immer, für jeden Fahrer eine bereitzuhalten.

Übrigens: Die Weste muss dem geltenden Farbschema entsprechen, also rot, gelb oder orange sein! Außerdem sind ein umlaufender Reflektorstreifen und Normkonformität nach DIN EN 471 Pflicht!

Manche Dinge sind zwar nicht Pflicht, aber trotzdem gut im Auto zu haben.
Quelle: IMAGO / Addictive Stock

#4 Nicht Pflicht – aber im Zweifelsfall praktisch

Neben dieser Pflichtausrüstung empfiehlt es sich auf alle Fälle jedoch auch, weitere kleinere Retter parat zu haben. So zum Beispiel ein Reifendichtmittel, das anstelle eines Ersatzrad eingesetzt werden kann, um bei einer Panne das Gummi zu reparieren. 

Schwächelt deine Autobatterie, hilft einsogenannter Startbooster (oder im Zweifelsfall nur noch das Abschleppseil). Auch gut: Taschenlampe und Arbeitshandschuhe, die einen kurzen Blick unter die Motorhaube massiv erleichtern. Außerdem sollte jeder griffbereit vorne bei sich auf der Fahrer*in-Seite einen Sicherheitsgurt Schneider haben, den man auch auf Amazon* kaufen kann. Wenn sich der Gurt verhakt, ist das deine Rettung um deinen Wagen verlassen zu können.

Welches Extra-Equipment gehört für dich noch zur ultimativen Pannenausrüstung?