6 Tipps für sicheres Auto fahren
Sicheres Auto fahren ist lebenswichtig, für dich und auch für andere, die am Straßenverkehr teilnehmen. Deshalb solltest du dir die Tipps zu Herzen nehmen
Obwohl es keinen besseren Weg gibt, um das Autofahren zu lernen als immer wieder und wieder zu üben, gibt es dennoch wertvolle Tipps, die du während deiner Übungsphase beachten solltest. So kannst du das Auto fahren genießen und landest nicht allzu schnell im Graben oder beim Nachbarn in der Hecke, sondern erlernst ein sicheres Autofahren!
Aber lies selbst, welche Tipps und Tricks wir für dich zusammengestellt haben:
Das Übersteuern ist eine gefährliche Angelegenheit, denn du kannst in einer Kurve leicht die Kontrolle verlieren, wodurch das Fahrzeug dann ausbricht. Dieses Verhalten ist typisch für heckangetriebene Autos. Wenn dir das passiert, dann gerate aber nicht in Panik, sondern gehe stufenweise vom Gaspedal, um die Schwere der Gewichtsübertragung zu verringern und das unerwünschte Übersteuern zu verhindern.
Plane so weit wie möglich im Voraus, indem du Gefahren auf der Straße rechtzeitig erkennst und verhinderst. Die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls erhöht sich erheblich, wenn du träumst und die Geschehnisse auf der Straße nicht in Blick hast. Denke auch an die sogenannten 'blinden Kurven' - manchmal kannst du eine Kurve nur schwer einsehen, was natürlich das Unfallrisiko erhöht. Also nimm den Fuß ein wenig vom Gaspedal, wenn die Kurve mal wieder kritischer wird. Auch gerade Straßen können zu Problemen führen, wenn beispielsweise ein Reh aus dem Wald gesprungen kommt. Das Motto ist: Immer Augen auf!
Außerdem...
Normalerweise ist das Untersteuern - wenn sich das Fahrzeug über die Vorderräder in einer Kurve nach außen "schiebt" - für die meisten Autofahrer nicht so beunruhigend wie das Übersteuern. Dennoch kann dies damit enden, dass das Auto gegen einen Bordstein schrammt und beschädigt wird - was du wahrscheinlich um jeden Preis vermeiden willst. Die automatische Reaktion bei einer Untersteuerung ist es, das Lenkrad noch panischer zu drehen, aber das verschlimmert tatsächlich das Problem. Auch hier gilt: Ruhe bewahren und den Fuß nicht allzu schnell vom Gaspedal nehmen!
Das Blockieren der Räder beim Bremsen erzeugt Rauch, Lärm und kann sogar deine Reifen auf Dauer abflachen, dennoch erhöht es den Bremsweg erheblich. Obwohl die meisten Autos ABS haben, kannst du dich nicht immer darauf verlassen, dass die Räder automatisch blockieren. Sei darauf gefasst, dass du den Druck auf das Pedal verringerst, um die Räder zu entsperren.
Und als letzte Maßnahme...
Natürlich ist jeder von uns ein Weltklassefahrer, aber auch du musst deine Grenzen kennen, ansonsten ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du in einen Unfall gerätst - egal wie professionell deine Fahrkünste sind. Fahre ruhig schnell, aber drängle nicht unaufhörlich, schließlich muss Fahren auch Spaß machen und im Rahmen des Gesetzes bleiben - andernfalls droht dir schnell der Verlust deines Führerscheins und das willst du bestimmt nicht.
Der letzte Punkt ist vor allem im Herbst und Winter sehr wichtig!
Wildunfälle verhindern
Vor allem im Herbst steigt die Gefahr von Wildunfällen deutlich an. Besonders Wildschweine verlassen während der Maisernte häufiger ihre gewohnten Gebiete und sind dann sogar tagsüber unterwegs. Besondere Vorsicht gilt auf Straßen mit dem Schild „Wildwechsel“. Aber auch an Waldrändern, Feldern oder Straßen durch Wälder können plötzlich Tiere auftauchen. Am gefährlichsten ist es meist in der Morgen und Abenddämmerung, weil viele Wildtiere dann aktiv sind. Durch die Zeitumstellung geraten außerdem viele Arbeitswege genau in diese Zeiten.
Wer ein Wildtier am Straßenrand sieht, sollte sofort Tempo reduzieren und aufmerksam bleiben. Denn oft folgen noch mehrere Tiere. Wichtig ist vor allem: nicht panisch ausweichen. Viele schwere Unfälle passieren erst durch abrupte Lenkmanöver auf die Gegenfahrbahn oder gegen Bäume. Stattdessen gilt: kontrolliert stark bremsen, abblenden und hupen. Dadurch lassen sich Tiere oft noch vertreiben.