Ist die Autowäsche auf dem eigenen Grundstück erlaubt?

Wer nicht aufpasst, muss hohe Bußgelder zahlen

Ist die Autowäsche auf dem eigenen Grundstück erlaubt?
Quelle: Pixabay

Auf seinem eigenen Grundstück zu wohnen, hat viele Vorteile. Einer davon ist die Freiheit, die man in gemieteten Häusern und Wohnungen nicht hat. Insbesondere Autobesitzer nutzen diese Freiheit gern, um ihren PKW direkt vor der Haustür zu waschen, anstatt in eine Waschanlage zu fahren und dort extra Geld auszugeben.

Aber ist es überhaupt erlaubt, auf einem Privatgrundstück sein Auto zu waschen? Auf den nächsten Seiten klären wir auf!

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Ist die Autowäsche auf dem eigenen Grundstück erlaubt?
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Die gute Nachricht vorweg: Es gibt in den deutschen Gesetzesbüchern kein ausdrückliches Verbot der Autowäsche auf Privatgrundstücken.

Aber: Mit der Autowäsche werden zum einen stark umweltschädliche Stoffe in den Boden gespült wie Teer und Öl. Hinzu kommen außerdem oft Reinigungsmittel, deren Chemikalien ebenfalls in das Grundwasser durchsickern können. Und die Verunreinigung des Grundwassers ist nach dem Wasserhaushaltsgesetzes streng verboten.

Was bedeutet das für die Autowäsche? Weitere Infos gibt es auf den nächsten Seiten.

Ist die Autowäsche auf dem eigenen Grundstück erlaubt?
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Zunächst gilt, dass in Wasserschutzgebieten die Autowäsche auf Privatgrundstücken streng verboten ist. Ansonsten sind derartige Verbote kommunal geregelt. Das heißt, dass die jeweiligen Ortschaften darüber bestimmen, ob man sein Auto auf Privatgrundstücken waschen darf. So ist in Köln beispielsweise schon das Abspritzen des Wagens mit einem Wasserschlauch verboten. 

Unter welchen Umständen man Zuhause sein Auto waschen kann, lest ihr auf der nächsten Seite.

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Wenn es die Möglichkeit gibt, dass das Schmutzwasser einfach in das Grundwasser absickert, ist die Autowäsche auf dem Privatgrundstück verboten. Ist der Boden versiegelt und kann das Wasser in die Kanalisation fließen, kann es in einer Kläranlage aufbereitet werden und damit das Waschen des Autos erlaubt sein.

Aber: Auch hier gelten Regelungen, die von Kommune zu Kommune unterschiedlich sein können. Deshalb sollte man sich vor der Autowäsche bei den zuständigen Behörden informieren.

Welche Strafen drohen können, lest ihr auf der letzten Seite.

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Wer sich nicht an die örtlichen Bestimmungen hält, kann mit hohen Strafen rechnen: Bußgelder bis zu 1.000 Euro können die Folge sein.

Im Zweifel sollte also, auch wenn man ein Privatgrundstück besitzt, dennoch eine Autowaschanlage oder die SB-Wäsche besucht werden. Hier ist sichergestellt, dass kein verschmutztes Wasser in den Boden sickert – und dass man keine Bußgelder zahlen muss.